Goldpreis zieht an - neue Dynamik nach politischen Signalen

Veröffentlicht am 25. März 2026 um 20:12

Goldpreis legt kräftig zu nach überraschender geopolitischer Entspannung

Der Goldpreis hat am Mittwoch einen deutlichen Sprung nach oben gemacht und damit viele Marktteilnehmer überrascht. Der Spotpreis stieg um rund 2,5 % auf etwa 4.588 US‑Dollar je Unze, während die April‑Futures sogar über 4 % auf 4.597,7 US‑Dollar kletterten. Damit zeigt Gold nach dem jüngsten Rücksetzer wieder klare Stärke.

Gemäß Meinungen in Fachkreisen war der Auslöser eine überraschende Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Donald Trump erklärte, beide Seiten befänden sich „in Verhandlungen“ und Teheran signalisiere Gesprächsbereitschaft. Gleichzeitig nahm er Abstand von früheren Drohungen gegen die iranische Energie‑Infrastruktur. Diese Aussagen sorgten für eine schnelle Neubewertung der geopolitischen Risiken – ein Umfeld, in dem Gold traditionell profitiert.

Gold bleibt unter Jahreshoch – Analysten sehen dennoch Potenzial

Trotz der deutlichen Erholung notiert Gold weiterhin rund 17 % unter dem Hoch von Ende Januar. Laut Goldman Sachs entspricht die jüngste Schwäche jedoch dem historischen Muster: Steigende Zinserwartungen und eine erhöhte Marktvolatilität hätten vor allem Gold‑ETFs belastet, die besonders sensibel auf das Zinsumfeld reagieren.

Goldman Sachs bleibt bullish – Jahresendziel bei 5.400 US‑Dollar

Für den weiteren Jahresverlauf bleibt Goldman Sachs klar optimistisch. Die Bank hält an ihrer Prognose fest, dass der Goldpreis bis Jahresende auf etwa 5.400 US‑Dollar steigen könnte. Als wichtigste Treiber gelten die anhaltenden Käufe der Notenbanken, die ihre Reserven zunehmend in geopolitisch und finanziell stabilere Vermögenswerte umschichten.


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