Der österreichische Kristallkonzern Swarovski setzt seinen Wachstumskurs fort. Wie das Unternehmen mitteilt, erzielte es im Geschäftsjahr 2025 ein organisches Umsatzplus von 6 Prozent und erwirtschaftete damit 1,97 Mrd. Euro. Die Erlöse stammen aus rund 2.300 eigenen Boutiquen weltweit.
Der traditionsreiche Familienbetrieb befindet sich seit 2022 in einer umfassenden Neuausrichtung. Unter dem Namen „LUXignite“ verfolgt Swarovski das Ziel, sich stärker im Segment „Pop Luxury“ zu positionieren – einer Mischung aus modischem Luxus und breiter kultureller Anziehungskraft. Der Fokus liegt dabei klar auf einem schmuckorientierten Geschäftsmodell.
Ein wichtiger Baustein dieser Strategie ist die Zusammenarbeit mit Ariana Grande, die seit 2023 als Markenbotschafterin fungiert. Die US‑Künstlerin soll die Marke stärker mit Popkultur und jüngeren Zielgruppen verbinden.
CEO Alexis Nasard zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung: Trotz eines „herausfordernden Umfelds“ habe Swarovski 2025 breit abgestütztes Wachstum, eine verbesserte Profitabilität und eine stärkere Cash‑Generierung erreicht. Die Marke habe „neue Höhen der Begehrlichkeit“ erreicht und sich als kulturelle Ikone im Pop‑Luxury‑Segment etabliert.
Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Nordamerika (+10 %) sowie in den direkt betriebenen Stores. Das operative Ergebnis (EBITDA) legte um 12 Prozent zu.
Als privat geführtes Unternehmen ist Swarovski nicht verpflichtet, vollständige Finanzberichte zu veröffentlichen. Bekannt ist jedoch, dass der Konzern im November 2025 einen Stellenabbau von rund 400 Arbeitsplätzen am österreichischen Hauptsitz angekündigt hat. Für die verbleibenden rund 2.100 Beschäftigten wurden reduzierte Arbeitszeiten und Gehälter eingeführt.
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