Ein Jahr Regierung: Zwischen Selbstkritik, Streit und wachsender Opposition

Veröffentlicht am 6. Mai 2026 um 17:15

Ein Jahr nach dem Start der schwarz‑roten Bundesregierung wächst die Kritik an der Regierungsarbeit.  

SPD‑Politikerin Manuela Schwesig sagte im Deutschlandfunk, die Koalition schaffe derzeit weder Vertrauen in der Bevölkerung noch wirtschaftliche Impulse. Die Menschen erwarteten Entlastungen, nicht Belehrungen. Sie verwies dabei auf Aussagen von Bundeskanzler Merz, wonach in Deutschland mehr gearbeitet werden müsse.

Auch aus der Union kamen selbstkritische Töne: Kanzleramtschef Frei erklärte im ARD‑Interview, man sei bei der versprochenen geräuschlosen Zusammenarbeit noch nicht dort, wo man hinwolle. CDU‑Generalsekretär Linnemann betonte hingegen, Parteien müssten öffentlich sagen dürfen, wofür sie stehen, und verwies auf Erfolge wie die Reform der privaten Altersvorsorge.

Aus der Opposition kam deutliche Kritik: AfD‑Fraktionschefin Weidel warf der Regierung vor, die Staatsfinanzen zu ruinieren. Grünen‑Fraktionschefin Dröge sprach von Versagen in Energie‑ und Klimapolitik. 


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