Der Wissenschaftsverlag Wiley hat bekanntgegeben, dass er mit dem American Museum of Natural History (AMNH) in New York zusammenarbeitet, um die umfangreiche Mineralsammlung des Museums zu digitalisieren und weltweit zugänglich zu machen.
Die Sammlung umfasst über 120.000 Mineralproben sowie 5.000 Edelsteine. Laut Wiley bietet sie eine „außergewöhnliche Grundlage“ für den Aufbau umfassender spektroskopischer Datenbanken, die verschiedene Mineraltypen präzise abbilden.
Solche Datensätze können die Identifikation und Analyse von Mineralien verbessern – sowohl in der akademischen Forschung als auch in kommerziellen Anwendungen. Zudem unterstützen sie die Entwicklung neuer Algorithmen und Modelle zur Untersuchung bislang unbekannter Materialien.
Wiley erklärte, dass die neue Datenbank künftig als Referenzmaterial für Studierende und Fachleute aus Geologie, Chemie, Archäologie, Forensik, Materialwissenschaften und verwandten Bereichen dienen soll.
Graeme Whitley, Senior Director für Data Science Solutions bei Wiley, betonte, das Projekt zeige das Engagement des Verlags, wissenschaftliche Erkenntnisse voranzubringen, indem hochwertige Referenzdaten weltweit verfügbar gemacht werden. Die Mineralsammlung des AMNH sei eine außergewöhnliche wissenschaftliche Ressource, deren Digitalisierung Forschenden neue Möglichkeiten eröffne.
Auch das Museum verfolgt mit dem Projekt sein Ziel, seine Sammlungen zu digitalisieren, wissenschaftliches Wissen breiter zugänglich zu machen und neue Entdeckungen zu ermöglichen. Kuratorin Kate Kiseeva hob hervor, dass die Mineralsammlung seit der Gründung des Museums im Jahr 1869 ein zentraler Bestandteil geologischer Forschung sei. Die Zusammenarbeit mit Wiley werde den Zugang zu hochwertigen spektroskopischen Referenzdaten weltweit deutlich erweitern.
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Foto oben - American Museum of American History (bearbeitet): Ajay Suresh
Lizenz: CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:American_Museum_of_Natural_History_-_Entrance_(48269593036).jpg